Erfassung der Fledermausfauna

Haseder Busch

Im Naturschutzgebiet „Haseder Busch“ wird eine Erfassung der vorhandenen Fledermausarten angestrebt, insbesondere um ein Vorhandensein der in Anhang II der FFH-Richtlinie gelisteten Arten Teichfledermaus (M. dasycneme), Großes Mausohr (M. myotis) und Bechsteinfledermaus (M. bechsteiniizu erheben. 

Das Untersuchungsgebiet dient dem Schutz eines Eichen-Eschen-Hartholzauwaldes mit historischer Mittelwaldnutzung, der als artenreiches Relikt zur Flussauenlandschaft der Innerste gehört. Als ein von Altgewässern, Altarmen, Tümpeln und Kolken geprägtes Waldgebiet mit einer historischen Bewaldungstradition, wird das Untersuchungsgebiet durch eine große Strukturvielfalt gekennzeichnet und stellt in Größe, Alter und Geschlossenheit des Waldbestandes, insbesondere des Hartholzauwaldes, einen geeigneten Lebensraum für zahlreiche Fledermausarten dar.

Im Untersuchungsverlauf sollen durch unterschiedliche Erfassungs-methoden umfangreiche Daten zu den vorhandenen Fledermausarten im Naturschutzgebiet „Haseder Busch“ ermittelt werden. Dazu sollen in ausgewählten Bereichen im Untersuchungsgebiet zunächst stationäre und mobile akustische Erfassungen stattfinden, um qualitative Ergebnisse über das vorhandene Artenspektrum zu erhalten. Zusätzlich zu den akustischen Erfassungen sollen Netzfänge im Untersuchungs-gebiet durchgeführt werden.


Hainberg

Das Ziel dieses Projektes sind umfassende Ergebnisse zum  Artinventar der Fledermäuse im Untersuchungsgebiet (USG) am Hainberg (Teil des FFH-Gebietes 389 „Nette und Sennebach“) als Grundlage für Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.








Dieses Projekt wird durch das Land Niedersachen finanziert.